Nachhaltigkeit

Auf dem grünen Weg

Die Malzfabrik ist auf dem Weg der Nachhaltigkeit. Das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen wird durch Kunst und Kultur ergänzt. Bei der Revitalisierung des alten Industriedenkmals mit neuartigem Nutzungskonzept wird ökologisch maximal optimiert und über die Auswahl der Mieter bis hin zu den alltäglichen Bürostrukturen wird Umweltbewusstsein und nachhaltiges Denken gelebt. Die nachhaltige Immobilienentwicklungsstrategie fußt auf einem Wertekonstrukt, welches die Basis aller Schritte bildet. Diese nachhaltigen Schritte werden anhand der GREEN STEPS – den Schritten auf dem Weg zur Nachhaltigkeit – dokumentiert, kommuniziert und dürfen jeden inspirieren. Für deren Umsetzung wurde die Malzfabrik mehrfach ausgezeichnet.

Zu den GREEN STEPS zählen unter anderem eine Nachhaltigkeitsbeauftragte im Team, die Versorgung des Areals mit Naturstrom, Umstellung auf LED-Beleuchtung und Elektromobilität. Ebenso ein nachhaltiges Wirtschaftsmodell mit Gemeinwohl-Ökonomie und ein prämiertes umweltbewusstes Büro. Dazu kommt die Revitalisierung von 13.000 qm Brachland zu einem Park und dem Anlegen biologisch vielfältiger Naturgärten, der Ansiedlung von Bienen, Dach- und Fassadenbegrünung und dem nachhaltigen Regenwassermanagement mit dem Bau zweier großer Wasserbecken. Einige GREEN STEPS und direkte Umsetzungsmöglichkeiten haben wir anhand der GREEN SIGNS auf dem Areal verteilt.

All das ist durch eine intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen langjährigen Partnern möglich, die sich ebenfalls dem Nachhaltigkeitsgedanken verschrieben haben. So werden Synergien frei, die der Umwelt und einem fairen, sozialen sowie gerechten Miteinander dienen.

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Green Steps
Malzfabrik Ausblick Steingarten
Matthias Friel

Unsere Meilensteine

Wir haben uns auf den grünen Weg gemacht und anhand der GREEN STEPS kommunizieren wir unsere nachhaltigen Schritte, um unsere Mieter*innen, Partner*innen und Gäste zu inspirieren.

  • 2021
    • Best Practice Beispiel und Teil des kommunalen Berliner Gemeinschaftsgarten-Programm Freies WLAN im Außenbereich für Mieter*innen und Gäste
    • Mehrheitliche Entscheidung gegen einen 5G Mast auf dem Gelände
    • Auszeichnung für umweltfreundliches und nachhaltiges Büro vom B.A.U.M e.V. – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
      Begrünung eines Hangs mit insektenfreundlichen Wildrosenbüschen
    • To Go Angebote für Kaffee und Mittagessen, um es an der frischen Luft im Park genießen zu können
    • Jugendprojekt „Mobile Bauwerkstatt“ entsteht im Außenbereich mit Eigen-erfahrungsräumen für 12–25 Jährige
    • Auszeichnung mit dem European Award for Ecological Gardening für unseren naturnah gestalteten und ökologisch gepflegten Park
  • 2020
    • Eine Fahrrad-Reparatur-Station wird auf dem Gelände für Mieter*innen und Besucher*innen installiert
    • Der Park der Malzfabrik wird als Geheimtipp im Buch: „Geheime Gärten in Berlin – Die 80 schönsten grünen Oasen“ vorgestellt
    • (Immer mehr) Frösche beleben unser Wasserbiotop, den Weiher
    • Sichere Veranstaltungen werden durch den COVID-19 SAFETY GUIDE und das HYBRID STUDIO BERLIN gewährleistet
    • Das Next Gebäude bekommt eine außenliegende Verschattung anstatt einer Klimaanlage
    • Die Herzensprojekt Ausstellung „POST AUS LESBOS“ startet
  • 2019
    • Veröffentlichung der ersten Gemeinwohl-Ökonomie Bilanz (Link zum 🡪 GWÖ-Bericht)
    • Errichtung des Buchstabenhotels – einem Büchertausch-Kasten – und Bau des Lebensbergs „Villa Kunterbunt“ – einem Insektenhotel – in Kooperation mit Real Future Deutschland GmbH Einrichtung einer Refill-Station
    • Eröffnung Pop-Up Restaurant „AckerStübchen“
  • 2018
    • Erstellung der ersten Gemeinwohl-Ökonomie Bilanz (Kurzform: GWÖ-Bericht)
    • Naturgarten Tribüne mit vielen Sitzsteinen entsteht im Park
    • Studienprojekt zum Grünen Mietvertrag
    • Auszeichnung als Berlins schönster Firmengarten in der Kategorie „biologische Vielfalt“
  • 2017
    • Next Durchfahrt wird mit Pflanzregalen begrünt
    • Begrünung der Weissbierhalle und des alten Gasturms
    • Vorstellung der nachhaltigen Immobilienentwicklungsstrategie auf der IGA 2017 im Sonderausstellungsbereich „Horizonte“
    • Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsbank Triodos Bank N.V. beginnt
    • Verleihung des Green Buddy Awards in der Kategorie „Denkmalschutz“
    • Elektro-Firmenwagen wird angeschafft
  • 2016
    • Gestaltung des Parks startet
    • Anlegen diverser Naturgärten mit seltenen Pflanzen als Lebensraum für Tiere
    • Ansiedlung von Bienen
    • Mieterbeete – kleine Beetparzellen, die unsere Mieter*innen beackern können – werden angelegt und vermietet
    • Installation von Elektroauto-Ladestationen
      Rostlaube – ehemaliger Schiffscontainer – bereichert als Outdooroffice und kleine Veranstaltungsfläche mit integrierter Küche unseren Park
  • 2015
    • Bau zweier großer Wasserbecken mit einem Strand, einer Regenwasserversickerungsanlage und einem Feuchtbiotop
  • 2014
    • Bau der Rampe zum Next mit Baubeginn des Parks
    • Studienprojekt Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement zur nachhaltigen Mietereinbindung am Beispiel der Malzfabrik
    • Zwei Auszubildende werden angelernt in Immobilienverwaltung und Marketing und Kommunikation
  • 2013
    • Lehrwerkstatt Malzkabinett wird ins Leben gerufen
    • Komplettvermietung Next
    • Nachhaltige Finanzierung durch Stiftung Abendrot und Eigenkapital
  • 2012
    • Nachhaltigkeitsbeauftragte wird in den Beirat für Naturschutz des Senates zu Berlin berufen
    • Gründung der Urban Farming Firma ECF Farmsystems GmbH als Auskopplung aus der Malzfabrik
    • Verleihung des Location Awards im Bereich „Nachhaltigkeit und Innovation“
  • 2011
    • eine Nachhaltigkeitsbeauftragte wird ins Team berufen
    • Entwicklung der GREEN STEPS und des GREEN GUIDE – einem Leitfaden für nachhaltiges Eventmanagement zur Inspiration für Veranstalter
    • Bauphase II – die Erschließung beginnt
    • Versorgung des Areals mit Naturstrom
    • Arbeitsgruppe Urban Farming, Machbarkeitsstudie der TU zu Berlin bzgl. Urban Farming auf dem Dach der Alten Mälzerei
    • District Kunst- und Kulturförderung erweitert das Team und die Ausstellungsreihen mit Workshops
    • große Erdbewegungen mit Vormodellierung zweier Wasserbecken, bei gleichzeitigem Bau der Infrastruktur für die Regenwasserteicheinspeisung des gesamten Geländes
    • Verleihung des Berliner Umweltpreises
  • 2010
    • Kauf des anliegenden Grundstücks Next, Bessemerstraße 16–22
    • Nachhaltigkeits-Workshop – erste Definition nachhaltiger Ziele
  • 2009
    • Bauphase I – Sanierung der ersten fünf Gebäude
    • Gründung District Kunst- und Kulturförderung
    • erste Kunstinstallationen und Atelier-Stipendiate
  • 2008
    • Festlegung und Umsetzung des Nutzungskonzeptes, der Vision, Mission und Herzensaufgaben
  • 2005
    • Kauf der Malzfabrik durch Frank Sippel und seiner Firma Real Future AG

Unsere Auszeichnungen

Als Leuchtturmprojekt ist es uns wichtig, unsere Umwelt nachhaltig zu inspirieren.
Es ist schön, durch Preise und Auszeichnungen zu sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.